Königsseeschifffahrt

83471 Schönau am Königssee, Seestraße


Der Königssee bzw. dessen Promenade und die Ablegestelle für die Schifffahrt sind über die Seestraße nur zu Fuß zu erreichen. Es steht zuvor ein großer, kostenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung oder man kann selbstverständlich auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus) anreisen.

 

Der Fußweg vom Parkplatz und der Bushaltestelle führt an vielen touristischen Läden vorbei, in denen man von Souveniers bishin zu traditioneller Trachtenmode eine breite Palette an Angeboten vorfindet. Je nachdem, wie lange man sich vor oder in den Geschäften aufhält, benötigt man für den Fußwerg ca. 5-10 Minuten.


Dann erreicht man die Uferpromenade und kann sich nun entscheiden: Links am Seeufer entlag und den schönen Fußweg zum Malerwinkel mit herrlicher Aussicht hinauf nehmen (Achtung: Der Weg wird steil), rechts herum über eine hölzerne Fußgängerbrücke bis zur Eisarena oder direkt auf eines der Boote zur Überfahrt über den Königssee.

 

Wir haben uns für die Überfahrt entschieden - die ganze Tour bis zur Endstation Salet, idyllisch am Obersee gelegen. Die Boote fahren elektrisch und daher sehr ruhig übers Wasser. Es gibt genug Sitzplätze und in der Mitte auch Platz für Kinderwagen, Rollstühle oder Hunde.

Aber Achtung: Zur Hochsaison im Sommer kann es trotz zahlreicher Boote zu langen Wartezeiten am Steg kommen. Im Winter kann die Schifffahrt nicht durchgängig gewährleistet werden. Bei Vereisung können die Boote nicht fahren, was aber immer aktuell auf der Website bekannt gegeben wird.

 

Jede Bootstour wird von einem Sprecher begleitet, der auf deutsch und englisch Geschichten über den Königssee und vor allem über das berühmte Königssee-Echo zum Besten gibt. Das Highlight der Überfahrt ist, wenn er dann seine Trompete zückt, an die Reling tritt und trompetend das beeindruckende Echo aus den steilen Bergwänden herauslockt. Wenn Witterung und Jahreszeit es zulassen, kann man sich im hinteren Teil der Boote bei geöffneten Seitenwänden sogar den Wind um die Nase wehen lassen.

 

Während der Überfahrt kann man das herrliche Panorama der Steilwände und das funkelnde Wasser genießen und dann an verschiedenen An- und Ablegestellen das Boot verlassen, um einzukehren, St. Bartholomä zu besichtigen oder an den jeweiligen Orten eine Wanderung zu beginnen.

 

Tipp: Wenn reger Andrang herrscht lohnt es sich, ein Ticket bis nach Salet zu buchen und damit teilweise meterlange Schlangen beim Ablegen in St. Bartholomä zu umgehen. So kann man a) den ganzen See genießen und b) vermeidet lange Wartezeiten.


Preise für die Schifffahrt:

  • Königssee › St. Bartholomä hin und zurück: 14,80 €
  • Königssee › Salet hin und zurück:17,80 €
  • Königssee › Kessel hin und zurück: 10,50 €
  • Königssee › St. Bartholomä (oder umgekehrt) einfach: 8,00 €
  • Königssee › Salet (oder umgekehrt) einfach: 9,50 €
  • Königssee › Kessel (oder umgekehrt) einfach: 5,50 €
  • St. Bartholomä › Salet hin und zurück: 5,00 €
  • St. Bartholomä › Salet (oder umgekehrt) einfach: 3,00 €
  • St. Bartholomä › Kessel (oder umgekehrt) einfach: 3,00 €
  • Hunde: 3,50€
  • Kinder bis 5 Jahre auf allen Linienfahrten frei
  • Kinder von 6 bis 17 Jahren erhalten 50 % Ermäßigung (auf volle 10 Cent aufgerundet) auf den Erwachsenenpreis
  • Preis Familienkarte für 2 Erwachsene und 4 Kinder von 6-17 Jahren:
    • Königssee › St. Bartholomä und zurück: 37,00 €
    • Königssee › Salet und zurück: 44,50 €

Website: www.seenschifffahrt.de/koenigssee/fahrplan/fahrplan-und-fahrbetrieb


Mein Fazit: Die Überfahrt ist zwar nicht günstig aber umweltfreundlich, bringt viel Spaß und ist äußerst beeindruckend. Außerdem hat man nur so die Möglichkeit, sich z.B. St. Bartholomä anzusehen und dem berühmten Königssee-Echo zu lauschen. Die Mitarbeiter der Königsseeschifffahrt waren alle sehr nett und die Erzählungen auf dem Schiff informativ und auch persönliche Fragen und Gespräche möglich. Wir haben diesen Ausflug jedenfalls in vollen Zügen genossen und werden ganz gewiss mal wieder übersetzen.