Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein

64291 Darmstadt, Steinstraße 7


Das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein wird ehrenamtlich von dem Verein "Eisenbahnmuseum e.V." getragen und unterhalten. Der Großteil der Arbeiten an den Lokomotiven, Waggons und auf dem Eisenbahngelände wird von den Vereinsmitgliedern selbst durchgeführt. 

 

Nach einem kleinen Eintritt (Familienkarte 15,-€) kann erst einmal im alten Bahnhofsgebäude die Ausstellung betrachtet werden. Hier gibt es viel zu sehen wie z.B. eine Modelleisenbahn, Originaluniformen von Bahnpersonal, Stempelserien, historische Plakate und Schienen. Regelmäßig finden zudem Führungen statt (ca. 1 Std., im Eintrittspreis inbegriffen), bei denen man das umliegende Bahngelände mit zahlreichen Lokomotiven, Waggons und anderen Fahrzeugen, die Drehscheibe und den Lokschuppen gezeigt und v.a. erklärt bekommt.

 

Es gibt eine Museums-Cafeteria mit Getränken und kleinen Snacks. 

Toiletten sind direkt im Museumsgebäude zu finden.

Alles ist ebenerdig und größtenteils kinderwagengeeignet. Allerdings begeht man bei der Führung auf dem Bahngelände auch Schienen(teile) und im Lokschuppen wird es sehr eng. Wer ganz kleine Kinder dabei hat ist gut beraten sie in eine Trage zu packen, dann steht dem Entdecken der kleinsten Winkel nichts mehr im Weg. :-)

 

Unser Highlight war das Erklimmen des Führerstandes einer alten Dampf-Personenzuglokomotive. Dort fühlt man sich wie ein echter Lokomotivführer vor vielen Jahrzehnten und kann sich hautnah in eine Zeit zurückversetzen, in denen noch mit Kohleschaufeln aus dem Tender in den Feuerraum der Lokomotive eingeheizt werden musste.

 

Fazit: Eine erstaunliche Leistung, welche der Verein erbringt und mit viel Liebe die Besucher auf eine Zeitreise mitnimmt! Man kann Bahngeschichte direkt erleben und selbstverständlich unheimlich viel lernen. Unsere Kids (im Kindergartenalter) waren begeistert von den imposanten Lokomotiven und wir Eltern haben tolle Details erfahren.

 

Unser Tipp: Mehrmals im Jahr werden bei großen Dampflokfesten mehrere Lokomotiven und Fahrzeuge "unter Feuer" gesetzt. Besucher können dabei auch die Führerstände besteigen und so ein "Stahlross" auch von innen betrachten.

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