Luftbrückendenkmal Frankfurt / Rhein Main Airbase

60549 Frankfurt a. Main, Ellis Road


Schon oft bin ich - wie viele andere vermutlich auch - auf der Autobahn A5 nahe des Frankfurter Flughafens am Luftbrückendenkmal vorbei gefahren. Wer genau hinsieht, der kann im Vorbeirauschen die große, sybolisierte Luftbrücke und die dort ausgestellten Flugzeuge stehen sehen.

 

Nicht nur für meine flugzeugbegeisterten Kinder also ein schönes Ausflugsziel sondern auch für mich, die ich an diesem einmaligen, historischen Ereignis schon seit meiner Schulzeit interessiert bin.


Anfahrt:

Man kann das Luftbrückendenkmal in dem umzäunten Gedenkpark über zwei Wege erreichen. Einmal über einen Radweg, der von Mörfelden-Walldorf aus im Osten des Flughafens (Terminal 2) entlag führt, oder auch über einen kurzen Fußweg von einem Parkplatz in Zeppelinheim aus.

Wir sind mit dem Auto angereist und haben auf dem Parkplatz in Zeppelinheim geparkt.

(Navi-Adresse: Flughafenstraße 2, 63263 Neu-Isenburg)

Direkt nach der Autobahnabfahrt biegt man links auf einen kleinen, unscheinbaren Waldweg ab und kann dort kostenfrei parken.

 

Nun führt einen ein etwa 5-minütiger Fußweg durch den Wald zu einer Brücke, von der sich herrlich die startenden und landenden Flugzeuge sowie (etwas entfernt) das muntere Treiben am Flughafen beobachten lassen. Hier sind auch extra große Betonklötze montiert worden, auf die man draufsteigen darf bzw. die Kinder hochheben kann, damit man eine bessere Aussicht hat.

 

Hier haben wir schon viel Zeit mit dem Beobachten der Flugzeuge und unzähligen Fahrzeugen verbracht, die sich auf den Start- und Landebahnen, dem Vorfeld und an den Terminals tummeln. Es gibt auch kostenpflichtige Fernrohre und eine Erklärtafel, die über den Standort aufklärt.

 

Hinweis: Durch die direkte Lage an der Autobahn und die dröhnenden Flugzeugen ist die Lärmkulisse erwartungsgemäß recht hoch. Darauf sollte man vorbereitet sein.




Dann machten wir uns weiter auf den Weg die Brücke hinunter und zum Gedenkpark, auf dem das Luftbrückendenkmal steht. Nur wenige Meter sind es bis dorthin und dann kann man zu den Öffnungszeiten den Park betreten. Am Eingang stehen Informationstafeln, die über die beeindruckende Leistung aufklären, die von den Westalliierten1948/1949 erbracht wurde, als sie über einen Luftkorridor das durch die Berlin-Blockade der sowjetischen Besatzung in über 277.569 Flügen mit Gütern aus der Luft versorgten.

 

In dem kleinen Gedenkpark findet man neben dem 1985 errichteten, riesigen Denkmal auch zwei Originalflugzeuge: Die Douglas C-47 und die Douglas C-54, die eine große Rolle bei den Flügen der Luftbrücke spielten. Diese "Rosinenbomber" können zwar nicht bestiegen werden, jedoch kann man sie von allen Seiten betrachten und ihre geschichtsträchtigen Details studieren.

 

Das Denkmal findet man als Gegenstück übrigens ebenso am Flughafen Berlin-Tempelhof und in kleinerer Ausführung am

Heeresflugplatz Celle. Am Sockel des Denkmals findet man die Namen der Opfer sowie eine Gedenkschrift.

Außerdem findet man auch ein Originalstück der Berliner Mauer auf dem hinteren Teil des Geländes.

 

Alle Wege sind barrierefrei und sehr gut mit Kinderwagen zu befahren.

Leider gibt es weit und breit keine Toiletten oder die Möglichkeit, sich zu stärken. Da hilft nur ein Picknickkorb oder ein Ausflug zum Terminal 2.


Tipp:

Wer möchte kann den Besuch des Luftbrückendenkmals

mit dem Zeppelinmuseum in Zeppelinheim verbinden.



Website: www.frankfurt-airport.com/de/reisen/rund-um-den-flug.detail.suffix.html/article/faszination-airport/events---airlebnis/luftbrueckendenkmal.html

 

Öffnungszeiten Gedenkpark:

  • Oktober bis März von 8.00 Uhr bis 17.00Uhr
  • April bis September von 8.00 Uhr bis 20.00Uhr

Der Eintritt / Der ganze Ausflug ist kostenfrei.

 

Fazit: Während meine Kinder auf dem umzäunten Gelände herumflitzten, konnte ich mir in Ruhe alles ansehen. Da ich von der damaligen Leistung der an der Luftbrücke Beteiligten schon immer begeistert war, war der Besuch dieses Ortes für mich sehr eindrucksvoll. Natürlich muss man sich auf die Stimmung einlassen, die Tafeln lesen und die ganze Sache an sich heranlassen. Das war bei mir allerdings auch der Fall, so dass ich einen Besuch nur empfehlen kann.



Eure Meinung

Hast du das Luftbrückendenkmal in Frankfurt schon einmal besucht?

Schreib hier, wie es dir dort gefallen hat.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0